Was ist Bouldern?

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Was ist Bouldern?
Per Definition bezeichnet man das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe als Bouldern. Meist ist man abgesichert durch Niedersprungmatten in der Halle oder das Crashpad draußen am Fels. Idealerweise hintersichert durch einen oder mehr sogenannte Spotter, bewegen wir uns Zug um Zug dem Zielgriff oder dem Ausstieg entgegen.

Objektiv betrachtet ist das ’ne klare Sache: … Unten starten … Oben ankommen … Wieder runter kommen …

Von außen betrachtet mag der Sport eher seltsam anmuten und angesichts der geringen Höhe unspektakulär wirken.

Das Überwinden eines Hindernisses kann kaum das Ziel des Boulderns sein. Auch das alpine Mensch-gegen-Natur-Prinzip fällt hier als Sinngebung weg.

Worum gehts beim Bouldern?

Subjektiv betrachtet bedeutet Bouldern weit mehr als nur das schnöde Überwinden eines Hindernisses oder das Erreichen körperlicher Fitness! Bouldern ist so vielseitig und individuell, dass es fast unmöglich erscheint, eine einheitliche Antwort auf diese Frage zu finden. Aber genau das ist das Schöne und Spannende an diesem Sport, bei dem sich vordergründig alles ums Festhalten zu drehen scheint.

Jeder hat seine eigene Motivation, ein eigenes Gefühl und Ziel.

Das ist es, was uns dazu motiviert immer kleinere Griffe festhalten zu wollen, in vollgestopften Autos hunderte Kilometer zu irgendwelchen unscheinbaren Felsblöcken zurückzulegen und sich in regelmäßigen Abständen mit Boulderschuhen, Chalkbags, Crashpads, Griffbürsten, Tape, Kleidung und Outdoorausrüstung auszustatten.

Fest steht jedenfalls, dass es einen Riesenspaß macht und sich das Ausprobieren und Dranbleiben lohnt.


Kann ich auch Bouldern?
Deswegen wollen wir mit euch im Kosmos, und weit darüber hinaus, Zug um Zug die Tiefen und Höhen des Boulderns ergründen. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, seine ganz persönliche Motivation, ein Gefühl, ein Ziel und einen Platz in diesem wunderbaren Sport zu finden, der so viel mehr bieten kann, als die Fähigkeit, einarmige Klimmzüge zu machen.